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Neues von Air Liquide

“Ein gutes Signal für Krefeld!”: Air Liquide stellt OB Meyer Pläne für Umbau des Spezialgasewerks vor

Mittwoch 05 Aug 09:00 - Industrie

Air Liquide stellte gestern (04.08.) Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer die Pläne rund um das Füllwerk in Krefeld-Gellep vor. Bisher betreibt Air Liquide ein Spezialgasewerk im Gelleper Rheinhafen sowie ein Füllwerk für technische und medizinische Gase in Oberhausen. Air Liquide plant, beide Standorte in Gellep zusammenzuführen. Das neue Werk soll sich zur Drehscheibe der Kundenversorgung an Rhein und Ruhr entwickeln. Dafür nimmt Air Liquide rund 20 Millionen Euro in die Hand. Für OB Meyer ist das “ein gutes Signal für Krefeld.”

v.l.n.r.: Dr. Marius Hackel (Projektmanager Air Liquide), Eckart Preen (Geschäftsführer WFG Krefeld), Thomas Draheim (Leiter des Air Liquide-Werkes Krefeld-Gellep) und Oberbürgermeister Frank Meyer; Foto: Lothar Strücken

Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer freut sich über diese Standortentscheidung: "Das Millionen-Investment von Air Liquide ist ein gutes Signal für den Industriestandort Krefeld und unseren Hafen. Es bestätigt: Krefeld bietet für industrielle Ansiedlungen und Erweiterungen attraktive Standortbedingungen. Besonders freuen wir uns darüber, dass qualifizierte Arbeitsplätze neu hinzukommen werden und so unseren Arbeitsmarkt unterstützen. Ich begrüße auch, dass sich das Unternehmen aktiv des Themas Lkw durch weitere Parkplätze und Versorgungseinrichtungen für Lkw und deren Fahrer annimmt."

Gellep-Werkleiter Thomas Draheim: “Das Spezialgasewerk Krefeld-Gellep ist weit über die deutschen Grenzen hinaus bekannt – denn es steht für große Erfahrung, höchste Präzisionsarbeit, Innovationskraft und Kundennähe. Wir sind überzeugt, dass wir mit unserem neuen, integrierten Werk einen großen Schritt in die Zukunft gehen.”

Das Abfüllwerk in Oberhausen ist seit 1985 in Betrieb. Hier werden technische und medizinische Gase abgefüllt – wie zum Beispiel Sauerstoff, der für viele Patienten in Deutschland lebenswichtig ist. Air Liquide hat das Werksgelände bereits vor einigen Jahren verkauft und dann gemietet. Die Standortfrage stellte sich in Oberhausen, weil sich das Umfeld verändert hat. Heute finden sich rund um die “Neue Mitte Oberhausen” viele Einkaufsmöglichkeiten und Publikums-Attraktionen statt industrieller Betriebe. Am dortigen Air Liquide-Standort arbeiten derzeit rund 55 Mitarbeiter.

Die Abfüll-Aktivitäten aus Oberhausen-Lipperfeld sollen in das Spezialgasewerk nach Krefeld-Gellep umziehen – ein Standort mit guten räumlichen Entwicklungsmöglichkeiten auf unternehmenseigenen Flächen. Fast 155 Mitarbeiter produzieren und versenden hier bereits heute Spezialgase für ganz Europa und Übersee. Fast 25 Mitarbeiter im Kundenservice und Expertise-Center kümmern sich um die Beratung der Anwender und die Auftragsabwicklung.

Spezialgase sind wichtige Helfer zum Messen, Prüfen oder Analysieren und kommen in Produktionsprozessen, im Arbeits- und Umweltschutz bis hin zu Forschung und Entwicklung zum Einsatz.

Oberhausen: Air Liquide bleibt vor Ort

Air Liquide bleibt auch in Zukunft in Oberhausen vertreten: Auf dem Werksgelände von QR Chemicals (ehemals OXEA Ruhrchemie) in Oberhausen-Holten betreibt Air Liquide auch weiterhin Großanlagen zur Produktion von Wasserstoff, Sauerstoff und anderen Gasen.

“Neues Gellep” von Air Liquide: Betriebsbeginn 2022

Der Start der ersten Bauarbeiten zur Geländeauffüllung in Krefeld ist bereits erfolgt. Durch Aufbau weiterer Lkw-Parkplätze erwartet Air Liquide auch ein sicheres Befahren der Bataverstraße. Zudem werden auf dem Gelände adäquate Sozialräume und Versorgungsmöglichkeiten für die Speditionsfahrer geschaffen.

Eine neue Sortierhalle wird gebaut, die beide Cylindervolumina der zwei heutigen Werke aufnehmen wird. Neue Geländeflächen werden erschlossen und die Kommissionierung erweitert. Der Lkw-Verkehr wird zukünftig über eine neu geschaffene Einfahrt ringförmig um das Werk laufen und größtenteils vom Gabelstaplerverkehr entkoppelt – auch dies ein Plus an Sicherheit.

Zu dem Projekt steht Air Liquide bereits mit der Krefelder Lokalpolitik und den Aufsichtsbehörden im engen Austausch.

Ein öffentlicher Erörterungstermin ist für den 26. August 2020 geplant. Ende 2021 werden planmäßig einzelne Anlagen und Arbeiten nach Gellep verlagert. 2022 soll das ‘neue Gellep’ in Betrieb gehen.

Tags: Vor Ort Produktion

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