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Neues von Air Liquide

Ganz schön schlau: technische Projektarbeit mit realem Nutzen

Donnerstag 03 Dez 15:34 - Handwerk

Sicherheitsabsperrarmaturen sind wichtige Einheiten an Gas-Tanks. Sie werden daher vom TÜV abgenommen, bevor sie weltweit ihre Arbeit verrichten dürfen. Diesen früher recht umständlichen manuellen Vorgang haben jetzt 4 angehende Techniker (Fachrichtung Elektrotechnik) bei und für Air Liquide automatisiert. Eine geniale Lösung. Mit großem praktischen Nutzen. Und ein Schritt zur beruflichen Weiterentwicklung. 

Berufsbegleitende Technikerausbildung

Jannik Meyers (Foto oben) hat seine Ausbildung zum Mechatroniker bei Air Liquide gemacht – und wollte mehr. Der staatlich geprüfte Techniker, Fachrichtung Elektrotechnik, ist da eine tolle Karriereentwicklung. Davor steht aber viel Einsatz. Denn: Vier Jahre dauert die berufsbegleitende Technikerausbildung

Gekrönt wird das Ganze von einer Projektarbeit. Zusammen mit Jan Winter, Mitarbeiter Automatisierung/Füllanlagen bei Air Liquide und zwei Mitschülern des Kurses wurde die Idee für eine gemeinsame Arbeit geboren: die Automatisierung einer kompletten Prüfstrecke bei Air Liquide. 

Der Hintergrund:

Air Liquide stellt patentierte Armaturen her, die verhindern, dass Druckbehälter über ihren Bemessungsdruck hinaus mit einem Medium beaufschlagt werden. Diese sogenannten Sicherheitsabsperrarmaturen müssen akribisch genau gefertigt und eingestellt werden. Zu guter Letzt wird die Armatur einer Abnahmeprüfung durch den TÜV unterzogen. 

Jannik: “Diese Prüfung stellt sicher, dass die Armatur verlässlich und rechtzeitig auslöst und somit Mensch und Maschine vor Unfällen bewahrt.”

Ein TÜV-Mitarbeiter kommt hierzu mehrfach in der Woche in die Armaturen-Werkstatt von Air Liquide am Fütingsweg in Krefeld. 

Hier werden regelmäßig die Sicherheits-Absperrarmaturen auf Herz und Nieren geprüft – schon ‘seit Urzeiten’ manuell.

So war’s früher:

Früher war das Prüfverfahren recht mühsam und aufwändig. Weil die Armatur immer wieder neu von Hand gespannt werden musste, auch noch körperlich anstrengend.

So geht’s jetzt:

Sicherheit, hoher Bedienkomfort und leichte Handhabung: Das waren die Ansprüche der vier Projektteilnehmer. 

Heute werden die gewünschten Drücke ganz einfach in einem Touchscreen eingetippt - so wie Jan Winter es hier macht:

Die Muskelkraft wird heute über eine bestimmte Steuerung der Anlage über Pneumatikzylinder ersetzt. Statt der früheren Entlastung von Hand, ist dies heute automatisch möglich. Jan Winter: “Einer der größten Punkte des Projektes war die Implementierung einer Datenbank. Diese soll alle Daten der Prüfung speichern und auf Wunsch auch ausdrucken können.” Aber auch dies meisterte das Team – und schaffte mit dieser Arbeit schließlich ein ‘Sehr gut’ in der Abschlussprüfung.

“Das war schon toll, dass wir die  Anlage mit unserem eigenen Input und unseren Entscheidungen realisieren konnten”, so Jannik. “Wir hatten wirklich viel Freiraum, das Projekt ganz nach unseren Ideen zu verwirklichen.” 

“Die Arbeit ist ein tolles Beispiel für Innovation, aber auch dafür, dass eine Ausbildung bei Air Liquide durchaus der Beginn einer Karriereentwicklung bei uns sein kann”, 

erklären Weronika Slotala und Julia Isaias vom HR-Team bei Air Liquide.

“Den Wunsch nach einer beruflichen Weiterentwicklung unterstützen wir immer gerne.”  

Tags: Lösung Innovation Equipment

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