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Wachstum auf Knopfdruck

Autoteile, Brillen, Zähne, sogar Lebensmittel: 3D-Druck setzt sich in der modernen Industrie immer mehr durch. Hergestellt werden die Teile auf Knopfdruck aus einem digitalen Modell auf 3D-Druckern. Das sind Maschinen, die schichtweise Bauteile aus flüssigen oder pulverförmigen Werkstoffen aufbauen – deshalb bezeichnet man dieses Verfahren auch als additive Fertigung.

Testimonial

“Autoteile werden heutzutage schon längst nicht mehr ausschließlich konventionell hergestellt. 3D-Druck bietet ganz neue Möglichkeiten.”

MARKUS EFFINGER , Market Manager Manufacturing & Process, seit April 2015 bei Air Liquide

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"Autoteile werden heutzutage schon längst nicht mehr ausschließlich konventionell hergestellt. 3D-Druck bietet ganz neue Möglichkeiten. Diese Technologie - wir sprechen im industriellen Bereich von additiver Fertigung - bietet sich immer dann an, wenn es darum geht, kleine Stückzahlen oder komplexe Bauteile zu fertigen. Wie zum Beispiel für einen innovativen elektrischen Rennwagen, der schon bald in Le Mans starten soll. Air Liquide wirkt mit Gasen und Know-how an so einem  High-Tech-Produkt mit. Heute zeigen wir Ihnen, wie das funktioniert!"

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Intro

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Additive Fertigung ist ein modernes Verfahren, das auf 3D-Modellen basiert.

Schritte der additiven Fertigung

Pulverbettverfahren und Laserauftragsschweißen

Markus Effinger:

"Beim Laserstrahlschmelzen, das zu den Pulverbettverfahren zählt, liegt der Werkstoff im Rohzustand pulverförmig vor. Im Bauraum wird im ersten Schritt jeweils eine Schicht dieses Pulvers aufgetragen, die im zweiten Schritt durch Einbringung von Energie durch einen Laserstrahl aneinander geschmolzen werden. Dabei wirkt der Laserstrahl nur auf die Stellen im Pulverbett ein, wo das Bauteil nach dem 3D-Modell in der jeweiligen Schicht entstehen soll. Danach wird die Bauplattform um eine Schichtstärke abgesenkt und die nächste Pulverschicht aufgetragen. So entsteht Schicht für Schicht das Bauteil. Hierfür werden spezielle Anlagen benötigt, die beispielsweise SLM Solutions in Lübeck herstellt..."

SLM Solutions: Selective Laser Melting

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SLM Solutions gilt als Qualitätsmarke für Pulverbettanlagen made in Germany

Air Liquide ist seit  vielen Jahren Partner von SLM  und arbeitet auch beim Thema Prozessgase zusammen. Diese Gase - Argon oder Stickstoff -  spielen eine wichtige Rolle: Durch die Verdrängung der Luftgase schützen sie  die Werkstoffe und verhindern beispielsweise das Oxidieren. Außerdem werden Schmelzpartikel und Schmauch effektiv abtransportiert. So wird der Bauteilinnenraum vor Schmutzanhaftungen geschützt. Zudem ist für die Prozess-Stabilität die richtige Gaseversorgung entscheidend.

Bei SLM Solutions

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Markus Effinger:

"Heute sind wir bei Materialise in Bremen. Das belgische Unternehmen ist ein Pionier der additiven Fertigung und hat bereits 1989 begonnen, das Verfahren zu nutzen. Heute ist die Materialise GmbH eines der führenden Unternehmen auf diesem Wachstumsmarkt. Hier wird beispielsweise ein Verbindungselement für die Radaufhängung eines elektrischen Rennwagens hergestellt, der nächstes Jahr in Le Mans starten soll. Das Verbindungselement wird aus Titan gefertigt, bei der Herstellung wird Argon verwendet. Materialise hat sich für eine zentrale Gasversorgung von Air Liquide entschieden - eine zuverlässige Versorgung rund um die Uhr. Außerdem ‘wächst’ die Gasversorgung bei steigendem Bedarf einfach mit."

 

Materialise stellt beispielsweise ein Verbindungselement für die Radaufhängung eines elektrischen Rennwagens her.

 

Zu Besuch bei Materialise

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Wichtige Punkte beim Einsatz von Gasen

 

Sicherheit und Qualität

  • Sichere Installation von Equipment
  • Schulung im Umgang mit technischen Gasen
  • Sicherstellung der Produktqualität von der Lieferung bis zur Verwendung

Zuverlässigkeit und Flexibilität

  • Kundenspezifische Versorgungskonzepte
  • Verlässliche Versorgung durch ein dichtes Netz an Vertriebspartnern, kurze Transportwege und eine große Fahrzeugflotte
  • Schnelle Reaktion (24/7-Hotline)

Expertise

  • Beratung zu optimiertem Gaseeinsatz
  • Beratung zu Pulver-Inertisierung
  • Spezielles Anwendungs-Equipment
  • Beratung zu vor- und nachgelagerten Prozessen, z.B. der Wärmebehandlung

Vorteile einer externen Gasversorgung im Vergleich zum Stickstoffgenerator

  • Wirtschaftlichkeit und Flexibilität: Durch Anpassung von Lieferrhythmus und -menge ist Wachstum ohne zusätzliche Investitionen möglich.
  • Gasqualität: Stickstoff in Reinheit 5.0 sorgt für einwandfreie Bauteile. Ein Generator muss zwangsweise eine geringere Qualität aufweisen, um wirtschaftlich betrieben werden zu können – und das kann sich negativ auf die Bauteilqualität auswirken.
  • Platzeinsparung: Durch zentrale Gasversorgung mit einem Tank oder einer Bündelstation außerhalb des Gebäudes steht weiterhin wertvoller Platz innerhalb des Gebäudes zur Verfügung.
  • Komfort: Bei einer Tankanlage mit Telemetrie müssen Sie sich um fast nichts mehr kümmern – Bestellungen und Belieferungen laufen automatisch. Auch Wartung und Service erfolgen durch Air Liquide.

Mit 3D-Druck auf der Überholspur

In der Zukunft wird additive Fertigung eine wichtige Rolle spielen. Air Liquide ist dabei der richtige Partner an Ihrer Seite. Wir kennen die Herausforderungen und helfen Ihnen, Bauteile mit unseren Gasen sicher, wirtschaftlich und in der richtigen Qualität zu fertigen.
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